Oscar-Gewinner "Ein Nobody gegen Putin" bekommt Ärger aus Russland

    Eine Oscar-Statue und der Schriftzug "Oscars" ist vor einem schwarzen Hintergrund zu sehen.
    Es gibt Ärger: Ein russischer Menschenrechtsrat hinterfragt den Oscar-Gewinner "Ein Nobody gegen Putin". © picture alliance / Danny Moloshok / Invision / AP / Danny Moloshok
    Der Oscar-prämierte Dokumentarfilm "Ein Nobody gegen Putin" bekommt Ärger aus Russland. Ein russischer Menschenrechtsrat wirft der ZDF-Koproduktion vor, Aufnahmen von Minderjährigen ohne Zustimmung der Eltern verwendet zu haben. Das Gremium wandte sich an die Oscar-Akademie und die UNESCO, um mögliche Verstöße gegen ethische und rechtliche Standards zu prüfen. Der Film basiert auf heimlich gesicherten Aufnahmen des Pädagogen Pavel Talankin, der die zunehmende politische Indoktrination von Schülern nach Beginn des Ukraine-Kriegs dokumentierte und 2024 ins Exil ging. Der Kreml reagierte ausweichend auf die Vorwürfe. Eltern betroffener Kinder sollen laut Rat bereits russische Behörden eingeschaltet haben.