Opernsängerin Anna Netrebko verliert vor Gericht im Streit mit der Metropolitan Opera

    Anna Netrebko steht mit einem großen Blumenstrauß auf einer Bühne
    Anders als in New York kann Anna Netrebko an vielen europäische Häusern wieder singen: Dort genügte, dass Netrebko den russischen Angriffskrieg verurteilte und erklärte, Putin nicht politisch zu unterstützen © picture alliance / Jens Niering / Jens Niering
    Im jahrelangen Streit zwischen Anna Netrebko und der New Yorker Metropolitan Opera muss die russische Opernsängerin eine Niederlage einstecken. Laut Musikportal Slipped disc hat ein US-Bundesgericht jetzt ihre Verleumdungsklage gegen Met-Chef Peter Gelb abgewiesen. Er hatte Netrebko unter anderem Verbindungen zum Regime von Russlands Präsident vorgeworfen und erklärt, die Met habe sie 2022 vor die Wahl gestellt: Distanzierung oder keine weiteren Auftritte. Netrebko verurteilte später den russischen Angriffskrieg, wollte sich aber nicht ausdrücklich von Putin lossagen. Nach Auffassung des Gerichts konnte Netrebko nicht nachweisen, dass Gelb wissentlich oder grob fahrlässig falsche Aussagen gemacht hatte. Es ist bereits das zweite Mal, dass sie mit einem solchen Vorwurf gegen Gelb vor Gericht scheitert.