"One Battle After Another" erhält sechs Oscars

    Paul Thomas Anderson, Regisseur des Politthrillers "One Battle After Another" schaut in die Kamera. Er hält zwei der insgesamt sechs Oscars, die der FIlm gewonnen hat, in den Händen.
    Paul Thomas Anderson, Regisseur des Thrillers "One Battle After Another" © picture alliance / newscom / BONNIE CASH
    Bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles ist "One Battle After Another" als bester Film ausgezeichnet worden. Auch fünf weitere Oscars gingen an den satirischen Action-Thriller - für die beste Regie, das beste adaptierte Drehbuch von Regisseur Paul Thomas Anderson, für Sean Penn als bester männlicher Nebendarsteller sowie für Schnitt und Casting. Damit ist "One Battle After Another" der Film, der in diesem Jahr die meisten Oscars mit nach Hause nimmt. Dahinter folgt der vielfach nominierte Mitfavorit "Blood & Sinners". Das Vampir-Drama bekam vier Oscars, etwa für Hauptdarsteller Michael B. Jordan und für Kamerafrau Autumn Durald Arkapaw, die die erste weibliche Gewinnerin in dieser Kategorie ist. Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin gewann Jessie Buckley, die in "Hamnet" Shakespeares Ehefrau Agnes spielt. Beste Nebendarstellerin wurde Amy Madigan für ihre Rolle als Gladys in "Weapons – Die Stunde des Verschwindens". Der Netflix-Erfolg "KPop Demon Hunters" bekam zwei Oscars als bester Animationsfilm und für den besten Filmsong. Mit „Sentimental Value“ von Regisseur Joachim Trier siegte zum ersten Mal ein norwegischer Streifen in der Kategorie "Bester internationaler Film". Die deutsche Koproduktion "Ein Nobody gegen Putin" setzte sich als bester Dokumentarfilm durch, er ist unter anderem in der Arte-Mediathek zu sehen.