Olympiagold und Reifezeugnis

Auch Olympiasiegerin Maria Riesch hat eine Eliteschule des Sports besucht. © AP
Von Wolf-Sören Treusch · 24.10.2010
Sie gelten als Kaderschmieden für Leistungssportler. In Deutschland gibt es 40 Eliteschulen des Sports. Der dritte Teil der Serie "Sport und Bildung" geht der Frage nach, ob es die Eliteschulen schaffen, auch die schulische Bildung der Sportler nicht zu vernachlässigen.
Ob Doppel-Olympiasiegerin Maria Riesch oder der Bobpilot André Lange: Fast alle deutschen Medaillengewinner bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver haben einmal eine Eliteschule des Sports besucht.

Die 40 Eliteschulen des Sports, die es in Deutschland gibt, sind Eckpfeiler im Spitzensportsystem. Sie bieten beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Sport-Karriere. Aber schaffen sie es auch, die berufliche und persönliche Entwicklung eines Top-Athleten langfristig zu fördern? Kritiker von Eliteschulen befürchten eindimensionales Spezialistentum, ihre Befürworter beteuern, die schulische Bildung werde nicht vernachlässigt.


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