Österreich setzt im Streit um ESC-Teilnahme Israels auf Kompromiss

Die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest ist umstritten. Gastgeber-Land Österreich setzt in der Frage auf einen Kompromiss. Es sei jetzt die Zeit der Diplomatie, sagte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann in Wien. Skeptiker will man mit neuen Regeln überzeugen - wie die aussehen sollen, teilte er aber nicht mit. Nur so viel: Auf der Vollversammlung der Europäischen Rundfunkunion als Veranstalterin Anfang Dezember werde über diese Regeln "in einer großen Gemeinschaft" diskutiert. Der ORF-Chef sprach sich erneut für eine Teilnahme Israels aus: Es gehe um die größte Unterhaltungsshow der Welt und nicht um Politik. Länder wie Spanien oder Irland drohen dagegen, dem ESC aus Protest gegen eine Teilnahme Israels fernzubleiben.