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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 02.10.2012

Öl im Nationalpark

25 Jahre Ölförderung im Watt

Von Dietrich Mohaupt

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Die Bohr- und Ölförderplattform "Mittelplate A" in der Nordsee vor Friedrichskoog (dpa / picture alliance / Ingo Wagner)
Die Bohr- und Ölförderplattform "Mittelplate A" in der Nordsee vor Friedrichskoog (dpa / picture alliance / Ingo Wagner)

Die Ölförderung mitten im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer ist seit Jahrzehnten ein Zankapfel zwischen Wirtschaft und Naturschutz.

Am 1. Oktober 1987 begann das schwarze Gold aus der Lagerstätte Mittelplate zu sprudeln, gespeist aus ölhaltigen Sandsteinschichten in 2.000 bis 3.000 Metern Tiefe. Mehr als 100 Millionen Tonnen Erdöl vermuten Experten in diesem Ölfeld unter dem Wattboden vor der Dithmarscher Küste.

Im vergangenen Herbst gab es - wieder einmal - hitzige Diskussionen über neue Probebohrungen, mit denen das Erdöl-Förderkonsortium RWE/DEA und Wintershall sich Klarheit verschaffen will über weitere Ölvorkommen in dem Bereich. 25 Jahre Ölförderung im Watt - der Streit geht weiter.

Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat

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