"Odyssee"-Film kurbelt Verkauszahlen von Homers antikem Epos an

    Eine Terrakotta-Plakette, ca. 460-450 vor Christus: Während Odysseus' Irrfahrt wurde seine Frau Penelope von mächtigen Freiern bedrängt, doch sie wartete treu auf ihn.
    Während Odysseus' Irrfahrt wurde seine Frau Penelope von mächtigen Freiern bedrängt, doch sie wartete treu auf ihn. © imago / Artokoloro
    Christopher Nolans Verfilmung von „Die Odyssee“ ist ein Kassenerfolg, den Absatz des antiken Epos von Homer hat er auch mitangekurbelt. In Großbritannien ist der Verkauf des Buches „Die Odyssee“ in einer Woche um 700 Prozent gestiegen. Das berichtete die BBC. So wurden in nur einer Woche Mitte Juli 8.000 Exemplare des berühmten Textes verkauft. Vor allem die Übersetzung der Altphilologin Emily Wilson, die auch Christopher Nolan benutzt hat, ist beliebt. Die französische Zeitung Le Figaro schreibt, dass auch andere altgriechische Werke neuerdings sehr gefragt sind. Darunter die „Ilias“, ein weiteres Werk von Homer, das den Trojanischen Krieg vor der „Odyssee“ schildert. Außerdem „Ich bin Circe“ von Madeline Miller und „Die Penelopiade“ von Margaret Atwood. Auch Hörbücher profitieren von dieser Begeisterung: Spotify gibt an, dass die Suchanfragen nach Übersetzungen von Homers Werk um 310 % gestiegen sind. Christopher Nolans Version des 2.700 Jahre alten Textes ist weltweit am 16. Juli in den Kinos gestartet.