Nürnberg vergibt den Auftrag zum Umbau der von den Nazis geplanten Kongresshalle

Der Ausbau zum Kulturzentrum der von den Nazis unvollendeten Kongresshalle in Nürnberg nimmt weiter Fahrt auf. Heute hat sich der Stadtrad für das Unternehmen entschieden, das die Pläne umsetzen soll. Vorgesehen ist, dass in dem Bau künftig unter anderem ein Theater-Foyer, Werkstätten und Proben- und Veranstaltungsräume für die freie Kulturszene entstehen. Dabei soll behutsam mit dem historischen Bestand hinsichtlich Erinnerungskultur und Denkmalschutz umgegangen werden. So sollen Decken und Wände des monumentalen Bauwerks nicht verputzt werden. Die Nationalsozialisten hatten die Kongresshalle auf dem Reichsparteitagsgelände eigentlich als Machtdemonstration geplant. Bis heute steht nur ein hufeisenförmiger Rohbau.