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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.08.2018

NRW-Kulturministerin zur möglichen Absetzung der Ruhrtriennale-Intendantin"Alarmismus ist nicht meine Art"

Isabel Pfeiffer-Poensgen im Gespräch mit Susanne Burkhardt und André Mumot

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Die nordrhrein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen gibt am 27.09.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) ein Interview. Foto: Marcel Kusch/dpa | Verwendung weltweit (dpa / Marcel Kusch)
Die nordrhrein-westfälische Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (dpa / Marcel Kusch)

Trotz großartiger Kritiken der ersten, im Rahmen der Ruhrtriennale dargebotenen Produktionen reißt die Diskussion um die Zukunft der umstrittenen Intendantin Stefanie Carp nicht ab. Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen rät allen Beteiligten, sich zu entspannen.

Dass Nordrheinwestfalens Ministerpräsident Armin Laschet gleich fürs gesamte Programm eine Absage erteilt habe, sei eine Legende, erklärt Kulturministerin Pfeiffer-Poensgen. Er habe ursprünglich nur eine Zusage für die Eröffnung gegeben und von daher nicht grundsätzlich alles abgesagt.

Dass es ein Auseinanderdriften zwischen ihr und der Intendantin Stefanie Carp gegeben habe, und sie Carp sogar "Haltungslosigkeit" vorgeworfen haben soll, weist die Ministerin entschieden zurück. "Das kommt nicht von mir, ist nicht meine Diktion". Beide seien in ständigem Gespräch. "Wir haben eine unterschiedliche Haltung, darüber werden wir morgen reden." Morgen findet die ebenfalls umstrittene Podiumsdiskussion zum Thema "Freiheit der Kunst" statt.

"Entspannen und die dargebotene Kunst genießen"

Angesprochen auf die Gerüchte, wonach die Tage der Intendantin bereits gezählt seien, erklärt Pfeiffer-Poensgen, dieser "hochgeliebte Alarmismus ist nicht meine Art. Wenn wir was zu besprechen haben, dann im Aufsichtsrat" und mit den betroffenen Personen. Sie rät allen, sich jetzt erst einmal zu entspannen und die dargebotene Kunst zu genießen. "Das steht für mich im absoluten Vordergrund."

Man dürfe nicht aus den Augen verlieren, dass es hier eine Menge Künstler gebe, die weit über ein Jahr an ihren Produktionen gearbeitet hätten.

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