"Nouvelle Vague" in zehn Kategorien für César-Filmpreis nominiert

Die Bewegung der "Nouvelle Vague" kam in den 50er Jahren einer Revolution in der Filmwelt gleich. Die nach ihr benannte Hommage von US-Regisseur Richard Linklater ist nun in zehn Kategorien für den französischen Filmpreis "César" nominiert. Der Schwarz-Weiß-Film geht unter anderem als Bester Film und für die Beste Regie ins Rennen um die Auszeichnungen. "Nouvelle Vague" erzählt von den Dreharbeiten für das Schlüsselwerk "Außer Atem" des Filmemachers Jean-Luc Godard. Drei weitere Arbeiten haben jeweils in acht Kategorien Chancen, darunter "Was uns verbindet" von Carine Tardieu. Die Schauspielerin Valeria Bruni-Tedeschi ist in dem Film als beste Darstellerin nominiert. Auch "Dossier 137" über das Fehlverhalten von Polizisten am Rande einer Demonstration kam in die engere Auswahl als bester Film, ebenso "Ein einfacher Unfall" des iranischen Filmemachers Jafar Panahi. Er erzählt von der Begegnung eines politischen Häftlings mit seinem ehemaligen Folterer im Iran.