Niedrigwasser bedroht laut Experten archäologische Funde

Das Niedrigwasser in vielen Flüssen Europas hat an verschiedenen Orten Relikte aus der Vergangenheit freigelegt - doch aus Sicht von Archäologen kann das auch eine Gefahr darstellen. So könnten die Fundstücke durch den Kontakt mit Sauerstoff zerstört werden - das sagte der stellvertretende Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Lukas Werther, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Gefährdet sind demnach vor allem Holz, Leder, Textilien, Pflanzen- und Nahrungsreste, Getreidekörner und Pflanzenfasern. Wie Werther sagt, ist daher auch eine Hafenanlage aus römischer Zeit im Rhein gefährdet.