Niedrigwasser bedroht laut Experten archäologische Funde

    Das extreme Niedrigwasser im Rhein lässt viele, sonst überflutete Gegenstände auftauchen, hier das Wrack der De Hoop, eines hölzernen Plattboden Segelschiffs bei Emmerich, das 1895, nach einer Explosion von geladenen Dynamit sank.
    Das extreme Niedrigwasser im Rhein lässt viele, sonst überflutete Gegenstände auftauchen, unter anderem auch Schiffswracks. © picture alliance / Jochen Tack / Jochen Tack
    Das Niedrigwasser in vielen Flüssen Europas hat an verschiedenen Orten Relikte aus der Vergangenheit freigelegt - doch aus Sicht von Archäologen kann das auch eine Gefahr darstellen. So könnten die Fundstücke durch den Kontakt mit Sauerstoff zerstört werden - das sagte der stellvertretende Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Lukas Werther, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Gefährdet sind demnach vor allem Holz, Leder, Textilien, Pflanzen- und Nahrungsreste, Getreidekörner und Pflanzenfasern. Wie Werther sagt, ist daher auch eine Hafenanlage aus römischer Zeit im Rhein gefährdet.