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Aktuell / Archiv | Beitrag vom 27.01.2017

NeujahrsfestChinesen begrüßen das Jahr des Feuer-Hahns

Nach einem Bericht von Axel Dorloff, ARD-Studio Peking

Das Bild eines Feuer-Hahns auf dem Dach eines Hauses in einem Dorf in Shangrao, in der Jiangxi Provinz in China. (picture alliance / Hu Dunhuang/Vcg/MAXPPP/dpa)
Das Bild eines Feuer-Hahns auf dem Dach eines Hauses in einem Dorf in Shangrao, in der Jiangxi Provinz in China. (picture alliance / Hu Dunhuang/Vcg/MAXPPP/dpa)

Chinesen in aller Welt begrüßen das Jahr des Hahns. Der Feuer-Hahn, der nur alle 60 Jahre vorkommt, gilt als Symbol für Optimismus, Innovation und Fortschritt. In China verkörpert er das neue Jahr, das nach dem traditionellen Mondkalender am 28. Januar beginnt.

Für die Chinesen ist das Neujahrs- beziehungsweise Frühlingsfest der höchste Feiertag und das wichtigste Fest des Jahres. Und weil nach der chinesischen Astrologie dieses Mal das Jahr des Hahns mit dem Element Feuer verbunden ist, sprechen die Chinesen vom Jahr des Feuer-Hahns – eine besondere Kombination, die nur alle 60 Jahre vorkommt.

Der Feuer-Hahn gilt als Symbol für Optimismus, Innovation und Fortschritt. Fen-Shui-Meister orakeln in chinesischen Staatsmedien bereits, dass ein Jahr mit bahnbrechenden, wissenschaftlichen Entwicklungen bevorstehe. Allerdings warnen einige auch vor politischen Spannungen, die Verbindung des Elements Feuer mit dem Hahn werde für eine geladene Stimmung sorgen, die Staatschefs zu extremen Handlungen treiben könnte.

Verkauf von Feuerwerk war eingeschränkt

Nach dem traditionellen Mondkalender feierte das Milliardenvolk am Freitag um Mitternacht (Ortszeit) ins neue Jahr, das ist nach unserer Zeit um 17 Uhr. Zum Auftakt wurde aber weniger Feuerwerk als in den Vorjahren abgebrannt, obwohl die Menschen glauben, dass damit böse Geister vertrieben werden können.

Um Luftverschmutzung und Feuergefahr zu reduzieren, hatten viele Städte den Verkauf und Einsatz von Feuerwerk beschränkt. Der übermäßige Gebrauch von Feuerwerk hat Peking, das ohnehin für seine schlechte Luftqualität bekannt ist, in der Vergangenheit immer wieder für Stunden in dichtem Smog versinken lassen. 

 

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