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Fazit / Archiv | Beitrag vom 27.04.2016

Neues Pinault-Privatmuseum in Paris"Das wird Paris verändern!"

Thaddaeus Ropac im Gespräch mit Patrick Wellinski

Der französische Unternehmer und Kunstsammler Francois Pinault posiert in seinem Privatmuseum im Palazzo Grassi in Venedig in der Ausstellung "The world belongs to you" neben einer Skulptur, aufgenommen am 31.5.2011. (AFP / Marco Sabadini)
Der französische Unternehmer und Kunstsammler Francois Pinault posiert in seinem Privatmuseum im Palazzo Grassi in Venedig in der Ausstellung "The world belongs to you" neben einer Skulptur. (AFP / Marco Sabadini)

Es ist eine Sensation: Der französische Milliardär François Pinault wird ein Privatmuseum in Paris eröffnen. Die Kunstszene ist in heller Aufregung, denn welchen Umfang Pinaults Sammlung hat, kann man bisher erst nur erahnen.

Der französische Milliardär François Pinault (79) wird nun auch in Paris ein Privatmuseum eröffnen, Ende 2018 soll es seine Pforten erstmals öffnen. Mit schätzungsweise 4000 Werken besitzt Pinault eine der bedeutendsten Privatkollektionen moderner und zeitgenössischer Kunst weltweit.

Der Österreicher Thaddaeus Ropac, ein großer Kunstgalerist, kennt Francois Pinault gut und kann auch die Wirkung dieses neuen Museums auf den Kunstmarkt einschätzen. "Pinault war immer einer der ganz großen Sammler, die weit über Paris hinausgestrahlt haben", sagt Ropac im Deutschlandradio Kultur.

"Dieses Museum wird für Paris ein wichtiger Schritt sein." Es könne ein unheimlicher Magnet werden, meint er. "Es passt sehr gut zu Paris, dass große Sammlungen einfach mal öffentlich werden." Pinault habe im Kunst-Klima von Paris gefehlt, meint Ropac. "Das wird Paris verändern!"

Die Nachricht sei auch deshalb eine Sensation, weil man gar nicht genau wisse, was sich in Pinaults Sammlung eigentlich befinde. Man könne bisher nur vermuten, wie tief sie ist.

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(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 25.12.2014)

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