Neues Museumsquartier am Berliner Hauptbahnhof eröffnet

    "Museums Meile Mitte" steht auf einem Plakat, im Hintergrund sind Menschen, Sonnenschirme und Stände zu erkennen.
    Das Nachbarschaftsfest zum Start des neuen Museumsviertels in Berlin © Annette Riedl / dpa / Annette Riedl
    In unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofs gibt es seit dem Wochenende ein neues Museumsquartier. Das Museum für Naturkunde, der Hamburger Bahnhof, das Futurium und das Medizinhistorische Museum der Charité haben sich zur "MuseumsMeileMitte" zusammengeschlossen. Gefeiert wurde die Eröffnung mit einem Nachbarschaftsfest inklusive freiem Eintritt in alle vier Museen. Diese liegen etwa 5 bis 15 Gehminuten voneinander entfernt. Die Einrichtungen zögen schon heute jährlich zwei Millionen Menschen in die Gegend,hieß es in einer Mitteilung. In Zukunft soll es gemeinsame Veranstaltungen und Formate geben. So soll man künftig etwa bei Spazierführungen auch weniger bekannte Ecken in der Gegend um die Invalidenstraße kennenlernen können. Das Gebiet sei lange Zeit durch seine Lage im ehemaligen Grenzbereich geprägt gewesen, hieß es weiter. Diese historische Zäsur habe dazu geführt, dass sich nur punktuell städtisches Leben habe entwickeln können. Nach Auffassung der Initiatoren wirkt das Quartier "bis heute stellenweise fragmentiert und wenig verbunden", und genau darin liege sein besonderes Potenzial.