Neues Museum in London dokumentiert Leben von David Bowie

    Ein Blick auf das David Bowie Centre in London mit einem Videoausschnitt mit dem Sänger rechts.
    Der Künstler David Bowie bekommt ein eigenes Museum in riesigen Lagerhallen. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Joanna Chan
    Er war Musiker, Schriftsteller, Grenzgänger und Archivar seines eigenen Lebens - David Bowie. Sein Nachlass wird jetzt zum ersten Mal umfassend gezeigt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das David Bowie-Center in London ist eine neue Filiale des Victoria & Albert Museums im Osten der Stadt. Es beherbergt in riesigen Lagerhallen mehr als 90.000 Objekte: Kostüme, Songtexte, Skizzen, Instrumente oder Fanpost erzählen von Bowies ständigem Wandel. Auch letztlich nicht realisierte Projekte haben in dem Museum einen Platz, wie Bowies Überlegungen zu einer Bühnenadaption des dytopischen Romans "1984", gegen die die Witwe des Autors George Orwell sich verwahrte, oder zu einem Musical, das im London des 18. Jahrhunderts spielen und laut einer Klebezettel-Notiz "viele Sex-Szenen" enthalten sollte. Etwa 200 Exponate sind in den Ausstellungsräumen selbst zu sehen. Fans können aber auch Zeit mit Stücken im Archiv buchen, wie etwa dem Schlüssel zu der Wohnung, die sich Bowie und sein Kollege Iggy Pop in den 70er Jahren in West-Berlin teilten.