Dienstag, 02.03.2021
 

Fazit | Beitrag vom 23.01.2021

Neues Haus der KunstZurück in die Zukunft

Aeneas Bastian im Gespräch mit Marietta Schwarz

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Heiner, Céline und Sohn Aeneas Bastian vor dem früheren Haus Bastian in Berlin-Mitte. (picture alliance/dpa | Christoph Soeder)
Heiner, Céline und Sohn Aeneas Bastian vor dem früheren Haus Bastian in Berlin-Mitte. (picture alliance/dpa | Christoph Soeder)

Bis 2019 betrieb die Sammlerfamilie Bastian im Herzen von Berlin eine Galerie. Dann brach sie ihre Zelte ab und ging nach London. Nun soll im Süden der Hauptstadt ein neues Museum entstehen – entworfen von dem britischen Stararchitekten John Pawson.

"Ich bin sehr glücklich, dass ein ganz außergewöhnliches Bildungszentrum direkt an der Museumsinsel entstehen konnte. Das wäre nicht möglich gewesen ohne unsere Stiftung", sagt Aeneas Bastian. Von 2007 bis 2019 betrieben seine Eltern und er direkt gegenüber von der James-Simon-Galerie in Berlin-Mitte das Galeriehaus Bastian. 2019 schenkten sie das von David Chipperfield entworfene Gebäude der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und eröffneten in London eine neue Galerie.

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Nun kehrt die Kunst nach Berlin zurück, zumindest ein bisschen. In Dahlem plant Aeneas Bastian einen neuen Kunstraum. In einem Stadtteil im Süden, wo sich bereits das Kunsthaus Dahlem, das Brücke-Museum, das Haus am Waldsee und das Galeriehaus Fluentum mit einem Schwerpunkt auf Videokunst befinden.

Ende des Jahres soll hier nun das neue Privatmuseum eröffnen – und wieder ist es ein ganz besonderer Bau. Entworfen hat das schlichte, einstöckige Gebäude der britische Stararchitekt John Pawson.

Zeitgenössische Kunst in Berlin

Berlin stehe für zeitgenössische Kunst. Was hier aber fehle, sei ein Markt für die Alten Meister und für außereuropäische Kunst, wie Bastian meint. London auf der anderen Seite sei und bleibe "das führende europäische Kunsthandelsdomizil", findet der Galerist, auch wenn es momentan von der Pandemie und vom Brexit hart getroffen ist.

(ckr)

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