Neues Forschungsprojekt untersucht Wirkung von Klängen in der Politik

    Illustration einer Roboterhand, die „Audio-DNA“ in einer Petrischale modifiziert. Mit einer Pinzette wird eine Frequenz aus dem Gesamtspektrum entnommen. Daneben liegt eine Stimmgabel. Der Hintergrund ist dunkelblau.
    "Klanglandschaften des Populismus" nennt sich das Projekt der Freien Universität Berlin und der Universität Osnabrück. © Getty Images / Moor Studio
    Den Einfluss von Stimme, Musik und anderen Klängen in politischen Botschaften will ein neues Forschungsprojekt der Freien Universität Berlin und der Universität Osnabrück untersuchen. Es heißt "Soundscapes of Populism" auf deutsch: "Klanglandschaften des Populismus". Untersucht werden sollen Mediendebatten aus West-, Mittel- und Südeuropa in sechs unterschiedlichen Sprachen. Laut der Kulturwissenschaftlerin Lenka Filipova von der FU-Berlin werden dabei Tonfall, Sprachrhythmus, Sprechchöre, politische Jingles und Hintergrundgeräusche analysiert. Das Projekt wird mit 330.000 Euro von der Volkswagenstiftung gefördert.