Neuer Bereich von Schloss Schwarzburg eingeweiht

Schloss Schwarzburg war Stammsitz der Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde 1919 die Verfassung der Weimarer Republik unterzeichnet. Jetzt ist das Schloss erstmals seit 1942 wieder über den historischen Haupteingang mit seinem Säulenportikus zugänglich. Die Direktorin der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Doris Fischer, sprach von einem wichtigen Meilenstein. Bei der Sanierung sei ein neuer Empfangs- und Servicebereich entstanden. Sichtbar blieben dabei auch Spuren der wechselvollen Baugeschichte des Schlosses. Thüringens Kulturminister Christian Tischner bezeichnete Schloss Schwarzburg als einen Ort, an dem deutsche Demokratiegeschichte erfahrbar werde. Die Baumaßnahmen wurden im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms von Bund und Land finanziert. Insgesamt seien hierfür zwei Millionen Euro investiert worden.