Neue Recherche deutet auf Plagiat Shakespeares hin

    Weißes William Shakespeare Denkmal im Park an der Ilm in Weimar, auf dem die Figur mit einer Skriptrolle in der rechten Hand des angewinkelten Arms nach unten in die Kamera blickt.
    William Shakespeare scheint - neuen Recherchen zufolge - seine Geschichte zum Stück "Cymbeline" abgekupfert zu haben. © IMAGO/Karina Hessland
    25.04.2022
    Neuste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass William Shakespreare die Geschichte seines Stücks "Cymbeline" bei einem anderen Dramatiker abgeschrieben hat. Das berichtet die britische Zeitung "The Guardian". Die Analyse eines seltenen Buchs aus dem 16. Jahrhundert habe "überzeugende Beweise" geliefert, dass Shakespeares Tragikomödie von einem verschollenen Stück des englischen Renaissance-Autors, Sir Thomas North, inspiriert wurde. Das Buch enthalte Randnotizen in der Handschrift von North, die mit der Geschichte des Stücks zusammenhängen, und da North mehrere Jahre vor der ersten Aufführung des Stücks "Cymbeline" verstorben sei, könnten sich diese nicht auf Shakespeare Werk beziehen. Dies sei eine "revolutionäre Entdeckung", erklärte der Forscher Michael Blanding gegenüber der Zeitung.