Neue Konzepte für das "Haus der Frau von Stein" in Weimar

    Außenansicht: Das "Haus der Frau von Stein" steht in Weimar.
    Das "Haus der Frau von Stein" in Weimar © picture alliance / dpa / Jacob Schröter
    Sechs Bewerber möchten in Weimar das historische „Haus der Frau von Stein“ betreiben. Oberbürgermeister Peter Keine von der CDU erklärte am Dienstag bei einer öffentlichen Vorstellung der eingereichten Konzepte, es werde ein Erbpachtvertrag für 33 bis 66 Jahre angeboten. Die Stadt Weimar will, dass das Gebäude weiterhin für die Öffentlichkeit und insbesondere für kulturelle Zwecke genutzt wird. Die Konzepte reichen von gastronomischen Angeboten über ein barockes Erlebnismuseum bis hin zu einer Akademie für Geistesgegenwart. Unter den Bewerbern ist auch der Hochschullehrer und Fernsehmoderator Harald Lesch. Gemeinsam mit seiner Frau und einem Weimarer Kulturmanager will er eine gemeinnützige Stiftung gründen, um dort eine Fortbildungsakademie für Lehrkräfte aufzubauen. Es soll vor allem um Wissenschaft auf der Grundlage der Gedankenwelt Alexander von Humboldts und Johann Wolfgang von Goethes gehen. Das Gebäude ist vor dem Rückzug des bisherigen Eigentümers teilweise saniert worden. Das „Haus der Frau von Stein“ verdankt seinen Namen der Tatsache, dass die Goethe-Vertraute Charlotte von Stein 50 Jahre lang dort lebte.