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Wortwechsel | Beitrag vom 06.12.2019

Neue EU-Kommission am Start27 Freunde sollt ihr sein...

Moderation: Annette Riedel

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Der scheidende Präsident Jean-Claude Juncker (r.) überreicht der neuen Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen eine Glocke. (AFP/ POOL/ Kenzo Tribouillard)
Ursula von der Leyen soll nun den Ton an der Spitze der Europäischen Kommission angeben. Sie und ihre 26 Kollegen haben viele Herausforderungen vor sich. (AFP/ POOL/ Kenzo Tribouillard)

Eine Schonfrist hat die neue EU-Kommission unter Ursula von der Leyen nicht. Beim Klimaschutz sind umgehend entscheidende Weichen zu stellen. Und auf dem Tisch liegt noch viel mehr: Handelskonflikte, Digitalisierung, der Brexit, der EU-Haushalt.

Die neue Kommission steht vor einer großen Zahl enormer Herausforderungen: In der Klimapolitik läuft die Zeit weg. Internationale Handelskonflikte belasten die Wirtschaft. Der Brexit ist noch immer nicht erledigt und wie das künftige Verhältnis zu den Briten sich gestaltet, steht weiter in den Sternen. Bei der Digitalisierung hat die EU erheblichen Aufholbedarf und, und, und… Das alles will bezahlt werden und ist zu bewältigen vor dem Hintergrund zahlreicher Zwiste innerhalb der Union.

11 Frauen und 15 Männer hat die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um sich versammelt. Die Fast-Parität von Männern und Frauen, die Ressort-Verteilung und manch Ressort-Zuschnitt sind an sich schon halb Programm.

Grüner, innovativer, demokratischer

Die EU soll insgesamt innovativer, grüner und demokratischer werden. In sogenannten Zukunftskonferenzen sollen die Bürger stärker eingebunden werden.

Was ist von dieser neuen Kommission politisch-inhaltlich zu erwarten? Wird es ihr gelingen, neue Prioritäten zu setzen? In welchen Politikfeldern werden wir wirklich Neues sehen? Wer von den Vize-Kommissions-Präsidenten und -Präsidentinnen wird eine prägende Rolle übernehmen?

Es diskutieren:

Jörg Wojahn, Vertreter der EU-Kommission in Deutschland.
Linn Selle, Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland
Niklas König, politischer Referent beim Verband der Familienunternehmer
Lucas Guttenberg, stellvertretender Direktor vom Jacques Delors Institut Berlin

Der Wortwechsel wurde bei einer öffentlichen Veranstaltung in Kooperation mit der Europäischen Akademie Berlin aufgezeichnet.

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