Neue Arbeitsgruppe: Bundesregierung will Rückgabe von Kulturgütern an Polen beschleunigen

Nach wie vor befinden sich unrechtmäßig erworbene polnische Kulturgüter in Deutschland. Die Bundesregierung will eine Arbeitsgruppe einsetzen, um Rückgaben zu beschleunigen. Sie solle über Kulturgüter beraten, die sich unrechtmäßig aufgrund von Besatzung oder Krieg in deutschen öffentlichen Institutionen befinden, heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage der AfD. Im Nachbarschaftsvertrag von 1991 erkennen beide Länder eine dauerhafte Verpflichtung zur Rückgabe von Kulturgütern an. Im Dezember übergab Deutschland an Polen 73 Pergamente aus dem Zentralarchiv für historische Aufzeichnungen in Warschau sowie den Kopf des Heiligen Jakobus des Älteren, Teil einer Skulptur aus der Marienburg in Malbork.