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Tonart | Beitrag vom 19.12.2014

Neo-Soul-Pionier D'AngeloMeisterhaftes Comeback

Martin Risel im Gespräch mit Olga Hochweis

D'Angelo, aufgenommen 2012 bei einem Konzert im Paradiso in Amsterdam (picture alliance / Paul Bergen)
D'Angelo, aufgenommen 2012 bei einem Konzert im Paradiso in Amsterdam (picture alliance / Paul Bergen)

Fast 15 Jahre war vom Neo-Soul-Vordenker D'Angelo so gut wie nichts zu hören. Immer wieder wurde sein Album "Black Messiah" angekündigt und verschoben - jetzt ist es da.

Der 40-jährige Sänger und Beat-Bastler D'Angelo aus New York hat in den 90ern mit seinem Debüt "Brown Sugar" das Genre Neo-Soul maßgeblich geprägt und gilt spätestens seit dem Nachfolger "Voodoo" als eine Art lebende Legende.

Völlig überraschend hat D'Angelo sein überfällige neues Album Anfang dieser Woche veröffentlicht - und schnell war klar: Mit der äußerst groovelastigen, modernen Funk- und Soulmusik von Black Messiah ist dem Musiker eine fulminante Rückkehr gelungen.

Auslöser für die überraschende Veröffentlichung von D'Angelos drittem Studiowerk waren offenbar die rassistischen Vorfälle und aktuellen Unruhen in den USA. Martin Risel präsentiert D'Angelos neues Werk und stellt es in den Kontext weiterer neuer Songs von schwarzen Musikern, die den Rassismus in den USA thematisieren.

Tonart

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