Naturkundemuseum in New York überarbeitet Ausstellungsräume zusammen mit Indigenen

    Die Statue des US-Präsidenten Theodore Roosevelt auf einem Pferd vor dem New Yorker Naturkundemuseum, neben ihm ein Indigener und ein Afrikaner
    Dem New Yorker Naturkundemuseum wurde zuweilen vorgeworfen, unsensibel mit der Geschichte der Indigenen umzugehen. © www.imago-images.de
    Das American Museum of Natural History hat seine Ausstellungsräume zur Geschichte indiger Völker komplett überarbeitet - und zwar in Zusammenarbeit mit Vertretern verschiedener Gruppen von Indigenen aus dem Nordwesten der USA und Kanada. Indigene Völker und Museen hätten nicht immer die besten Beziehungen gehabt, sagte Co-Kurator Morgan Guerin bei einer Vorbesichtigung. In diesem Falle aber sei das ganz anders gelaufen. Morgan ist Vertreter der Musqueam-Indigenen und betonte, die neuen Räume seien "ein Monument für die Arbeit zur Versöhnung". Die überarbeitete Schau soll in einer Woche für das Publikum in New York öffnen. Gezeigt werden mehr als 1.000 Stücke, darunter Körbe, Kleidungsstücke und Kunstwerke, aus verschiedenen Jahrhunderten. In der Vergangenheit war dem Museum vielfach vorgeworfen worden, die Geschichte der Indigenen fehlerhaft, unsensibel und ohne deren Beteiligung zu präsentieren.