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Tonart | Beitrag vom 05.02.2015

Näcken, Trolle & Co.Mystik und Mythologie in skandinavischer Folkmusik

Wolfgang Meyering im Gespräch mit Mascha Drost

Ein aus Holz geschnitzter Troll in Norwegen auf einer Wiese. (imago/McPHOTO)
Ein norwegischer Troll - Teil der Mystik Skandinaviens (imago/McPHOTO)

Die soeben erschienene Live-CD "I levende live" des Folk-Trios Huldrelokkk zeigt es wieder einmal: In der skandinavischen Musikszene wimmelt es von Geschichten über Geisterwesen. Auch Bands wie Troslka Polska und Garmarna geben Einblicke in die nordischen Mythologie.

Soeben ist die Live-CD des skandinavischen Folktrios Huldrelokkk "I levende live" erschienen. Huldrelokkk bedeutet in etwa "der Lockruf der Trollfrau". Es gibt nämlich auch weibliche Trolle, auch wenn die etwas anders als ihre männlichen Gefährten aussehen. Die Huldra ist meist wunderschön und lockt Männer mit ihrem Gesang vom Weg ab.

Die drei Musikerinnen von Huldrelokkk haben ihre musikalischen Wurzeln in Norwegen, Schweden und Dänemark – dort gibt es überall Geschichten über solche Geisterwesen. Auch die Gruppen Troslka Polska und Garmarna nehmen in ihren Texten mythologische und mystische Bezüge.

Wolfgang Meyering sprach in der "Tonart am Vormittag" über Musiker, die sich von der nordischen Mythologie inspirieren lassen. 

Mehr zum Thema:

Folk - Hansdampf in allen Folkgassen
(Deutschlandradio Kultur, Musik, 12.12.2013)

Kammer-Folk - Aino und Hanmari
(Deutschlandradio Kultur, In Concert, 29.12.2014)

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