Nach Sturmschäden öffnet Kunstinstallation auf Pont Neuf in Paris

    Fußgänger gehen in der Nähe der temporären Kunstinstallation „La Caverne du Pont Neuf“ (Die Höhle des Pont Neuf) auf der Brücke Pont Neuf in Paris.
    "Die Höhle des Pont Neuf" auf der Brücke Pont Neuf in Paris © picture alliance/Xinhua News Agency/Wu Huiwo
    In Paris ist seit dem Abend das begehbare Werk "La Caverne du Pont Neuf" - also "Die Höhle von Pont Neuf" - fürs Publikum geöffnet. Es ist eine aufblasbare Höhlenlandschaft aus Stoff, 120 Meter lang, 20 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch. Die Installation auf der ältesten Brücke der Stadt musste wegen Sturmschäden verschoben und die Risse in der Außenhülle geflickt werden. Bis zuletzt war unklar, ob und wann eine Eröffnung möglich ist. Auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz erklärte der Streetart-Künstler JR, er wolle diese Erfahrungen als Teil des künstlerischen Prozesses betrachten. Mit seinem neuesten Werk will JR an das verstorbene Paar Christo und Jeanne-Claude erinnern. Die beiden hatten die Brücke 1985 verhüllt. Wie schon Christo geht es auch JR weniger um das Objekt selbst als um die Veränderung des Blicks auf die Stadt. Für das Innere der bis zum 28. Juni geöffneten Höhle hat der ehemalige Daft-Punk-Musiker Thomas Bangalter eine Klanglandschaft gestaltet.