Nach Rücktritt der documenta-Generaldirektorin gibt es Forderungen nach weiteren Konsequenzen

    Ein Hinweisschild zur documenta fifteen vor dem Fridericianum.
    Ein Hinweisschild zur documenta fifteen vor dem Fridericianum. © picture alliance/dpa | Boris Roessler
    Nachdem die Generaldirektorin der Weltkunstausstellung in Kassel, Sabine Schormann, von ihrem Amt zurückgetreten ist, sind Stimmen laut geworden, die weitere personelle Konsequenzen forderten. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, betonte am Sonntag auf Twitter, dass noch viele, sehr viele Schritte zu gehen seien. Der Grünen-Politiker und Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, legte dem documenta-Aufsichtsrat auf Twitter den Rücktritt nahe. Für die Nachfolge von Schorman wird nach einer Interimslösung gesucht. Sie war seit 2018 Generaldirektorin.