Nach Hausverbot für CNN: Große US-Sender schränken Berichterstattung über Trump ein

    Präsident Donald Trump spricht mit Medienvertretern vor dem Weißen Haus in Washington.
    Donald Trump hat sich mit den Medien angelegt. © picture alliance / AP Photo / Andrew Harnik
    Der Streit zwischen Präsident Trump und den großen US-Medienunternehmen eskaliert: Nach den Hausverboten für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus schränken vier weitere große Sender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst ein. ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten. Die Sender gehören zu einem sogenannten Pool, der im Rotationsverfahren Trump-Termine wahrnimmt und auch europäische Medien mit Bildern versorgt. "Keine Regierung darf ein Medienunternehmen einschränken, nur weil sie dessen Berichterstattung missbilligt", erklärten die fünf Sender. Trump hatte neben CNN auch MS NOW und der zum Springer-Verlag gehörenden Plattform Politico den Zutritt zum Weißen Haus untersagt. Der Präsident begründete dies mit "Falschinformationen" über seine Arbeit. Die drei Medien wollen dagegen klagen.