Nach diversen Vorfällen müssen Chinas Museen ihre Notfallmaßnahmen verstärken

Chinas Nationale Behörde für Kulturerbe hat öffentliche Museen im ganzen Land angewiesen, ihre Notfallmaßnahmen zum Schutz von Besuchern und Ausstellungsstücken zu verstärken. Der Vorstoß ist eine Reaktion auf mehrere Vorfälle von Überfüllung und Stromausfällen. Anfang August kam es demnach im Terrakotta-Kriegermuseum in Xi’an zu einem mehrstündigen Stromausfall. Dieser betraf auch die Klimaanlage in allen drei Ausgrabungsgruben sowie in der Hauptausstellungshalle des UNESCO-Weltkulturerbes. Auf Videos und Fotos sind Besucher zu sehen, die mit Taschenlampen die Exponate betrachteten. Ähnliche Ausfälle ereigneten sich Tage später in Museen in Peking und der Provinz Shanxi. Experten zeigten sich besorgt über die möglichen Auswirkungen der Stromausfälle auf empfindliche historische Relikte.