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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 01.07.2016

Nach der Brexit-EntscheidungZerstrittene Briten, ratloses Europa

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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Am 28. Juni 2016 protestieren Briten gegen den EU-Austritt ihres Landes auf dem Trafalgar Square in London. Im Vordergrund sind zwei junge Frauen zu sehen, die EU-Flaggen hochhalten. Daneben hält ein junger Mann ein Schild mit der Aufschrift "Stop Brexit" in die Höhe. (picture alliance / dpa / Sean Dempsey)
Briten protestieren gegen den Brexit (picture alliance / dpa / Sean Dempsey)

Brexit - und was nun? Eine Woche nach dem Votum der Briten für den Ausstieg aus der EU herrscht Ratlosigkeit allerorten. Im Vereinigten Königreich zerfleischen sich die großen Parteien in internen Machtkämpfen, fordern Millionen von Bürgern eine Wiederholung der Abstimmung, erwägen die pro-europäischen Schotten ihre Abspaltung von Rest-Britannien.

Und die Europäer auf dem Kontinent schwanken zwischen Härte und Milde für die abtrünnigen Insulaner, zwischen "weiter so" mit der EU oder "alles auf den Prüfstand".

Ist out wirklich out für die Briten? Was macht der umstrittene Brexit-Entscheid mit dem Vereinigten Königreich - gesellschaftlich, aber auch als Staat? Wie sollte die EU auf das britische "Bye Bye" reagieren: Druck machen oder abwarten und Tee trinken? Bedeutet der Ausstieg der notorischen Nörgler von der Insel für die Rest-EU mehr Integration oder den Einstieg in ein Europa unterschiedlicher Geschwindigkeiten? Und was heißt das für die Rolle Deutschlands in Europa?

Darüber diskutieren:
Peter Bild, britischer Journalist, Ex-Deutschlandkorrespondent u. a. für BBC, The Guardian, Deutsche Welle
Andrea Despot, Stellvertretende Leiterin der Europäischen Akademie Berlin
Claire Demesmay, Programmleiterin Frankreich/deutsch-französische Beziehungen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
Annette Riedel, Brüsseler Korrespondentin des Deutschlandradios

Moderation: Heidrun Wimmersberg

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