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Länderreport | Beitrag vom 30.07.2019

Muslimische Jugendarbeit"Wir sind nicht so, wie ihr es euch vorstellt"

Von Ita Niehaus

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Muslimische und christliche Pfadfinder sitzen auf dem evangelischen Kirchentag in Dortmund zusammen. (Deutschlandradio/Ita Niehaus)
Die muslimischen Pfadfinder haben zum ersten Mal auf dem evangelischen Kirchentag in Dortmund einen gemeinsamen Stand mit christlichen Pfadfindern. (Deutschlandradio/Ita Niehaus)

Mehrere Islamverbände machen Jugendarbeit, allerdings fehlen oft professionelle Strukturen. Jugendverbände wie Mosaik und auch die Moslemischen Pfadfinder bieten Alternativen, die sich vom Einfluss der Gemeinden absetzen.

"Vor welchem Islam müssen wir Angst haben? Das ist ein Titel von 'Hart, aber fair'. Dieses Thema Angst zieht sich wie ein roter Faden durch die Islamberichterstattung."

In einem Seminar des Journalisten Said Rezek in Hamm. Das Thema: Wie können negative Islambilder in den deutschen Medien überwunden werden? Angeboten wird das Seminar von Mosaik. Der multikulturelle Verein hat sich vor allem auf Bildungs- und Jugendarbeit spezialisiert.

Es sind weniger Teilnehmer gekommen als erwartet an diesem heißen Sommertag. Gruppenarbeit. Auch der 17 Jahre alte Melih wechselt die Perspektive und ringt als Redakteur um korrekte und präzise Formulierungen. Eine interessante Erfahrung. 

"Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es nicht nur an den Medien liegt, sondern auch am Verhalten. Dass die versuchen, den anderen Menschen, die dieses schlechte Bild von denen haben, auch zu zeigen, wir sind nicht so, wie ihr es euch vorstellt und wie es in den Medien dargestellt wird."

Um Probleme in Deutschland kümmern

Melih geht noch aufs Gymnasium. Ab und zu, wenn ihn das Thema reizt, nimmt er an einer Veranstaltung des Vereins Mosaik teil. Er engagiert sich auch in der Jugendarbeit in einigen Moscheevereinen in Hamm. Sein Ziel: "Dass wir es schaffen, unabhängig von Nationalität oder Religion in Deutschland gemeinsam zu leben, Menschen nicht aufgrund ihrer Religion zu diskriminieren. Und uns gemeinsam um Probleme in Deutschland kümmern können und nicht um Probleme in anderen Ländern."

Auch Nefise Saglam ist in Hamm geboren und aufgewachsen. Es war früher in ihrer Heimatstadt nicht so einfach, als muslimische Jugendliche eine Anlaufstelle zu finden, erinnert sie sich. Nun ist Nefise Saglam Sozialarbeiterin bei Mosaik. Zurzeit leitet sie das Projekt "Take Part", auf Deutsch "Nimm teil". Es wird aus Bundesmitteln finanziert und beschäftigt sich mit antimuslimischen Rassismus.

Nefise Saglam, Sozialarbeiterin bei Mosaik (Deutschlandradio/Ita Niehaus)Nefise Saglam, Sozialarbeiterin bei Mosaik (Deutschlandradio/Ita Niehaus)

"Wir wollen professionelle Jugendarbeit leisten in der Gesellschaft, in der wir in Deutschland leben", sagt sie. "Auf Augenhöhe mit den anderen Trägern in der Stadt Hamm." Und auch für alle Jugendlichen. Der Verein sieht sich als Ansprechpartner für die öffentliche Jugendarbeit in Hamm. "Deshalb fixieren wir unsere Arbeit nicht auf muslimisches Dasein, sondern unser Fokus ist, gleiche Jugendarbeit zu leisten. Und einen Raum dafür zu geben, dass sie sich mit dem, was sie sind, was sie mitbringen,verwirklichen können."

Verantwortung als Muslim in der Gesellschaft

Berkan zum Beispiel. Er studiert Zahnmedizin und ist in den sozialen Medien aktiv. Vor einigen Jahren kam er über den Vater eines Freundes zu Mosaik und hat beim Vorgängerprojekt "#wiedu" mitgemacht. Da ging es um die Darstellung von Migranten in sozialen Netzwerken.

Es hat ihm viel Spaß gemacht, mit anderen Jugendlichen Videos zu drehen. Wichtig war aber auch: "Dass man auch hier Themen angesprochen hat, die uns alle beschäftigen. Zum Beispiel auch die Verantwortung als Muslim in der Gesellschaft. Aber auch, dass man Menschen erreichen, überzeugen kann und auch hinter seiner Meinung stehen kann und muss, um etwas zu bewirken."

Für Deniz Greschner ist der Verein Mosaik ein gutes Beispiel für zivilgesellschaftliches Engagement. Die deutsch-türkische Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Islamische Theologie in Osnabrück promoviert zur muslimischen Jugendarbeit in Deutschland. Vorher hat sie die Dortmunder Geschäftsstelle des Multikulturellen Forums geleitet.

"Es sind Musliminnen und Muslime, die in Deutschland sozialisiert wurden, die hier studiert haben, und mit Blick auf die Belange von deutschen muslimischen Jugendlichen diese soziale Arbeit machen. Und offensichtlich fühlen sich Jugendliche auch von diesem Verein angesprochen und nehmen die Aktivitäten, die Veranstaltungen dieser Organisation wahr."

Es fehlen professionelle Strukturen

Ob die Islamische Gemeinschaft Milllî Görüş, Ditib oder der Verband der Islamischen Kulturzentren VIKZ − bereits seit einigen Jahren bieten die großen Islamverbände bundesweit Jugendarbeit in ihren Gemeinden an, vor allem Koranunterricht und Freizeitaktivitäten. Es fehlen jedoch häufig professionelle Strukturen wie etwa in der christlichen Jugendarbeit. Die verbandsunabhängige muslimische Jugendarbeit steht noch ganz am Anfang. Nordrhein-Westfalen sei schon einen Schritt weiter als manch anderes Bundesland, so Deniz Greschner.

Und es tut sich was bundesweit. "Weil der gesellschaftliche Diskurs um den Islam, um die Muslime äußerst negativ konnotiert ist. Das sind Missstände, die die Jugendliche benennen möchten und auch organisiert benennen möchten. Deshalb schließen sie sich gerade jetzt solchen Initiativen an."

Es gibt nicht die muslimische Jugendorganisation

Die unabhängige muslimische Jugendarbeit ist noch ein weißer Fleck in der deutschen Forschungslandschaft. Deniz Greschner hat festgestellt: "Es gibt nicht DIE muslimische Jugendorganisation, sie sind so divers, so unterschiedlich. Es gibt kleine Initiativen und dann gibt es so etwas wie die Muslimische Jugend in Deutschland, M.A.H.D.I. e.V., die einen schiitischen Hintergrund hat, JUMA, die schon etabliert ist und gefördert wird, oder auch die muslimischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland."

Vor neun Jahren wurde der "Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands" gegründet. Inzwischen gehören ihm bundesweit 450 Mitglieder an mit mehr als zehn Nationalitäten. In vier Bundesländern und mehreren Städten ist der Bund aktiv, auch in Nordrhein Westfalen. Ende vergangenen Jahres wurde er aufgenommen in den Kreis der "Ringe der deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände". 

Muslimische Pfadfinder beim Kirchentag

Auf dem Evangelischen Kirchentag in Dortmund: Auch die muslimischen Pfadfinder sind bei dem christlichen Großereignis im Einsatz, helfen Besuchern, sich dort zu orientieren. Vanessa Faizi, 24 Jahre alt, in Jeans, grünem Pfadfinderhemd und mit buntem Halstuch, leitet den Stamm in Rüsselsheim. Am Kirchentag reizt die Muslimin vor allem der Austausch mit anderen: "Da kriegt man so viele Informationen mit und kann sehr viel teilen mit anderen Menschen. Und sagen, hey, wir sind die muslimischen Pfadfinder. Dann kriegt man immer so ‚Wow, es gibt muslimische Pfadfinder - erzählen Sie mir mehr.‘ Das ist sehr wichtig, dass die Menschen uns kennenlernen, und ja, wir können Deutsch sprechen." 

Nach dem Abitur hat Vanessa Faizi angefangen, sich als Jugendleiterin bei den muslimischen Pfadfindern zu engagieren. Die Lehramtsstudentin ist überzeugt: Pfadfinden ist viel mehr, als gemeinsam die Freizeit zu gestalten: eine Lebenseinstellung nämlich. "Jeder kann ja viel reden. Aber was ich an den Pfadfindern richtig toll finde, dass wir das auch tun. Das ist unsere Hauptbotschaft. Die Gesellschaft unterstützen, dass wir uns mit vielen Themen auseinandersetzen, mit vielen umweltbewussten Themen, dass wir auch professionelle Kinder- und Jugendarbeit gestalten."

Besser als Koranunterricht

Zeltlager, Lagerfeuer, Gemeinschaft erleben und dabei Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung stärken - christliche und muslimische Pfadfinder haben viel gemeinsam, sagt Vanessa Faizi. Nur der Glaube sei anders. Auch der 16 Jahre alte Ashraf möchte etwas bewegen. Seit 2012 ist er Mitglied im Stamm Rüsselsheim. "Ich war damals auch in einer Moschee, hatte Koranunterricht. Da wurde es mir zu langweilig. Es gab zu wenig Einfluss nach außen, alles in der Gemeinde drin. Und es hat mir nicht gefallen. Ich habe diese Verknüpfung gesucht zu anderen Menschen. Weil ich bin ein Gesellschaftsmensch."

Muslimische Pfadfinder grüßen in die Kamera: Vanessa Faizi und Ashraf. (Deutschlandradio/Ita Niehaus)Muslimische Pfadfinder: Vanessa Faizi und Ashraf. (Deutschlandradio/Ita Niehaus)

Über eine Tante erfuhr Ashraf von den muslimischen Pfadfindern und nahm an einem Winterlager teil: "Da haben wir in einer Hütte geschlafen und da habe ich diese Wärme in meinem Herzen gespürt und habe direkt neue Freunde gefunden und es hat mich überzeugt. Auch bei den Begegnungslagern - man fühlt diese Akzeptanz, Toleranz und man fühlt sich damit wohl. Weil man im Alltag sieht, dass es sowas nicht oft gibt. Und dann sieht man das, dass Menschen friedlich zusammenleben können und man wünscht sich, dass es so etwas auf der ganzen Welt geben würde."

Der Islam in seiner ganzen Vielfalt ist im "Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands" vertreten. Von Anfang an war der Bund, so Gründungspräsident Taoufik Hartit, unabhängig von den großen Islamverbänden. "Wir wollten uns nicht diktieren lassen, in welche Richtung wir zu laufen haben, andererseits bewusst auch diese kulturellen Gräben überwinden. Weil wir wollten nicht nur ein arabisch oder wie auch immer gearteter Jugendverband sein, sondern wir möchten gerne ein muslimischer Jugendverband in Deutschland und für deutsche Muslime sein."

Zu große Nähe zur Türkei

Zurück nach Hamm. Anders als die muslimischen Pfadfinder hat sich der Verein Mosaik ganz bewusst für die Arbeit vor Ort entschieden. Es war ein langer Weg. Von der kleinen Initiative einiger Mitglieder einer Millî Görüş-Moschee hin zum gut vernetzen, unabhängigen Verein und Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtverbandes. Ein wichtiger Schritt: nach jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit anerkannt zu werden als Träger der freien Jugendhilfe der Stadt Hamm. So wurde es leichter, über Fördermittel professionelle Strukturen aufzubauen. Auch die Mitglieder von Mosaik werden immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert oder Vorwürfen. Zum Beispiel, dass der Verein eine zu große Nähe zur Türkei habe.

Nefise Saglam setzt auf Offenheit und Transparenz. "Das benötigt einen ganz langen Atem, Geduld, viel Dialog und sich nicht zurückziehen. An den Vorurteilen oder an der Kritik, die gemacht wurde, haben wir uns orientiert. Wir haben gesagt, genau das machen wir jetzt besser. Das hat uns geholfen,Türen zu öffnen." Es ist manchmal ein ganz schöner Spagat. Denn es ist auch nicht immer einfach, in den Moscheegemeinden Jugendliche für ein Projekt zu gewinnen.

"Wenn die Vorstandsmitglieder äußern: ‚Die nehmen uns die Jugendlichen weg.‘ Also, das Zurückhalten der Jugendlichen zu erleben. Da müssen Sie viel Arbeit leisten, um all diese Menschen mitzunehmen, zu überzeugen davon, dass sie vielleicht die Teilnahme an dem Projekt befürworten. Und zu sagen, das ist auch nichts Schlimmes. Wir machen da nichts mit ihren Kindern, das ist einfach förderlich für ein Gesamtergebnis, das wir vielleicht am Ende liefern."

Jugendlichen fehlt der Bezug zur Moschee

Viele der rund viereinhalb Millionen Musliminnen und Muslime in Deutschland sind unter 30 Jahre alt. Die Islamverbände stehen vor einigen Herausforderungen. Denn der Generationenwandel mit all seinen Konflikten hat nun auch die Moscheegemeinden erreicht. "Ich vertrete immer noch die Meinung, dass bis zu einem bestimmten Alter die Moscheegemeinden gute Anlaufstellen für die Jugendlichen sind. Aber sobald es um die Verwirklichung der eigenen Interessen geht, sobald Jugendliche herangewachsen sind und selbständiger sein wollen, da können die Strukturen in den Gemeinden das nicht auffangen."

Ein Grund: Die Predigten werden viel zu oft in der Herkunftssprache gehalten, beobachtet auch der 20 Jahre alte Berkan. "Die meisten Moscheebesucher verstehen nichts. Das heißt, Jugendliche haben keinen Bezug mehr zur Moschee, sind nicht involviert, die verstehen nicht, worum es wirklich geht."

Von alten Männern bevormundet 

Hinzu kommt: Die Diskussionen um den Einfluss der türkischen Religionsbehörde auf den Moscheeverband Ditib gehen weiter. Die großen Islamverbände wollen künftig Jugendarbeit noch stärker fördern. Da ist aber noch viel Luft nach oben, sagt Deniz Greschner. Im Rahmen ihrer Promotion hat sie auch mit Jugendlichen gesprochen, die aus den etablierten Verbänden austreten und ihre eigenen Vereine gründen.   

"Weil es häufig alte Männer sind, die in den Vorständen sitzen. Sie verstehen häufig nicht, was wir an Jugendarbeit machen möchten. Zudem bevormunden sie uns, das ist häufig die Aussage. Ziel von Jugendarbeit ist, autonome Persönlichkeiten zu entwickeln. Und das kann eine Jugendarbeit nicht, wenn sie von Erwachsenen gesteuert ist und nicht selbstbestimmt von den Jugendlichen ist. Von daher müssen sich Jugendliche, die auch selbst in Verbandsstrukturen sind, sich noch mehr trauen, nach vorne gehen, innovative Projektideen entwickeln und das selbst in die Hand nehmen."

Außerdem wird die Förderung muslimischer Jugendarbeit teilweise auch durch Sicherheitsbedenken bestimmt, kritisiert nicht nur Deniz Greschner. "Es lässt sich beobachten, dass in den letzten Jahren muslimische Jugendvereine zunehmend mehr Gelder über Töpfe der Präventionsarbeit akquirieren und immer mehr Präventionsarbeit gegen religiöse Radikalisierung machen. Das ist legitim, nichtsdestotrotz müssen wir sehen, dass die Arbeit gegen religiöse Radikalisierung die Jugendarbeit, die ressourcenorientiert ist, nicht ersetzen kann."

Pfadfindern heißt: In der Gesellschaft agieren

Wie es anders geht, zeigen auch die muslimischen Pfadfinder. Ihre Zentrale in Wiesbaden hat inzwischen drei Mitarbeiter, die den Verband mit aufbauen. Unterstützt werden sie dabei von den katholischen Sankt-Georgs-Pfadfindern. Besonders stolz ist Gründungspräsident Taoufik Hartit auf den "Internationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens". Der Verband hat ihn selbst initiiert.

"Wir sagen an der Stelle bewusst, dass Pfadfinden eben nicht nur bedeutet, weit weg von den Menschen in der Natur zu sein, alleine, isoliert, sondern Pfadfinder sein bedeutet eben ganz klar auch, in der Gesellschaft zu agieren, sichtbar in der Gesellschaft sich zu positionieren und auch für Werte einzustehen."

Taoufik Hartit und auch der 17 Jahre alte Melih aus Hamm sind überzeugt: Die selbstorganisierte muslimische Jugendarbeit wird sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln. "Wenn man erfolgreich sein will, dann ist es ganz wichtig, dass man sich öffnet und ganz eng mit anderen etablierten Jugendverbänden zusammenarbeitet. Denn so entsteht Vertrauen, so entstehen Freundschaften und Dinge können zusammenwachsen an der Stelle. Das Fundament wird neu gelegt und deshalb werden die nächste Generation, meine Kinder oder danach die Generation die Früchte ernten. Und die werden dankbar sein, dass wir so eine Arbeit geleistet haben."

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