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Tonart | Beitrag vom 11.03.2015

MusikwissenschaftBesser spielen mit der richtigen App

Moderation: Axel Rahmlow

Ein Musiker spielt mit einem Cellobogen auf einem Cello am 03.08.2010 im brandenburgischen Rheinsberg bei den Proben zur Oper "Don Giovanni" von Wolfgang Amadeus Mozart. (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)
Orchester können von Apps profitieren. (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

Tablets statt Notenblätter - in naher Zukunft könnte das Realität werden. In Ostwestfalen-Lippe arbeiten Forscher an einer Revolution in der Geschichte der Musikedition. Was die App für Musiker alles kann, haben uns zwei der Wissenschaftler erklärt.

Musiker bei einer Orchesterprobe haben vor sich keine Notenblätter, sondern Tablets liegen. Der Dirigent trägt auf seinem Bildschirm einen neuen Akzent ein, der automatisch in allen Orchesterstimmen landet und in den Noten des aufnehmenden Tonmeisters rot aufblinkt.

Das klingt nach Zukunftsmusik, ist aber nicht mehr weit von der Realität entfernt: In Ostwestfalen-Lippe entwickeln Musik- und Medienwissenschaftler gemeinsam mit Informatikern eine Software, mit der nicht nur Noten digital erfasst und bearbeitet werden können. Sie könnte auch eine Revolution in der Geschichte der Musikedition zur Folge haben.

Axel Rahmlow hat mit dem Musikwissenschaftler Dr. Johannes Kepper und dem Informatiker Daniel Röwenstrunk über das Projekt gesprochen.

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