Musikkonzern Warner einigt sich mit KI-Musikplattform Udio auf Verwendung von Songs

    Schild am Eingang zu den Büros der Warner Music Group in Midtown Manhattan.
    Die Warner Music Group hat sich mit der US-amerikanischen Plattform für KI-generierte Musik Udio auf eine Lizenzvereinbarung geeinigt. © picture alliance / Sipa USA / Erik McGregor
    Der Musikkonzern Warner Music Group hat sich mit der US-amerikanischen Plattform für KI-generierte Musik Udio geeinigt. Per Lizenzvertrag wird erlaubt, dass Udio Songs von Warner-Künstlern verwenden kann, wenn die Musikschaffenden zustimmen. Udio plant fürs kommende Jahr eine neue KI-Plattform, auf der Nutzer Remixe oder neue Songs erstellen können, indem sie die Stimmen und Kompositionen von realen Künstlern verwenden. Zuvor hatte dem bereits Universal Music zugestimmt. Die Verwendung ihrer Musik für KI-Kreationen "schafft neue Einnahmequellen für Künstler und Komponisten und gewährleistet gleichzeitig, dass ihre Werke geschützt bleiben", erklärte Warner Music Group. Die Künstler würden für jeden KI-Song, der auf ihren Werken basiere, vergütet und genannt. Nachdem Universal und Warner ihren Rechtsstreit mit Udio beigelegt haben, ist Sony Music nun das einzige der drei großen Musiklabels, das sich noch nicht mit der Plattform geeinigt hat. Die 2024 gegründete Plattform Udio ist Gegenstand zahlreicher Gerichtsverfahren wegen Verletzung geistigen Eigentums, weil sie ihre Software mit Musikstücken entwickelt hatte - und das ohne Genehmigung.