Musik-Viertel für brandenburgische Gemeinde Stahnsdorf geplant

    Porträt der singenden Tina Turner mit Mikrofon
    Tina Turner bei ihrer Abschiedstournee im Juli 2000 in München. Vor mehr als 70.000 Fans im Olympia-Stadion sang die damals 60 Jahre alte Rock-Ikone Stücke aus allen Stationen ihrer Karriere. © dpa
    Ein Musik-Viertel mit neun Straßen, die etwa nach Tina Turner oder John Lennon benannt sind - das plant das brandenburgische Stahnsdorf. Die Gemeinde südwestlich von Berlin will die Idee in einem neuen Wohnbaugebiet verwirklichen und dabei viele Frauen berücksichtigen. Sie sind laut Bürgermeister Albers klar unterrepräsentiert. Er sprach von einem Zeichen für Vielfalt, auch mit Blick darauf, dass klassische Musiker in Stahnsdorf schon verewigt sind. Auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung sollen Künstlerinnen und Künstler moderner Epochen dazukommen - "gegen die Monotonie bei Straßennamen", wie es hieß. Für die Namensgebung sind unter anderen auch Aretha Franklin, Madonna, Annie Lennox, David Bowie und Freddie Mercury ausgewählt. "Stahnsdorf rockt" lautet der Name der Beschlussvorlage, die nach der politischen Sommerpause in den Gremien Thema sein soll.