Musik im Wahlkampf: Erben von Isaac Hayes einigen sich mit US-Präsident Trump

Im Streit um die unerlaubte Nutzung eines Isaac Hayes Songs, haben sich US-Präsident Trump und die Nachfahren des Sängers außergerichtlich geeinigt. Wie genau ist nicht bekannt, berichtet die Internetseite des Musikmagazin "Rolling Stone". Zuvor hatte die Familie des 2008 verstorbenen Sängers eine Klage wegen Verletzung des Urheberrechtes eingereicht und drei Millionen Dollar Entschädigung verlangt. Trump soll den Soul-Klassiker "Hold On, I'm coming" von 1966 insgesamt 133 Mal gespielt haben, so zitiert das Magazin die Gerichtsunterlagen. Hayes hatte den Song zusammen mit David Porter für das Duo Sam & Dave geschrieben. Er entwickelte sich zu einer der bekanntesten Soul-Hymnen. In einer Erklärung der Familie heißt es, man sei stolz "eine breitere Diskussion über geistige Eigentumsrechte und die Verpflichtung, Urheber und ihre Nachlässe zu achten, vorangebracht zu haben."