Museumsteam entdeckt Form von "Tipp-Ex" auf altägyptischer Papyruskunst

    Das Totenbuch des Ramose im Fitzwilliam Museum in Cambridge. Julie Dawson, Leiterin der Konservierungsabteilung des Museums, positioniert den letzten Teil der 3.000 Jahre alten ägyptischen Papyrusrolle.
    Das Totenbuch des Ramose im Fitzwilliam Museum in Cambridge © picture alliance / empics / Nick Ansell
    Eine Entdeckung im britischen Cambrige wirft ein neues Licht auf die Kunst im alten Ägypten: Bei Darstellungen auf einem Papyrus wurde eine weiße Flüssigkeit verwendet, die eine Art "Tipp-Ex" war. Damit wurde die Figur eines Schakals schlanker gemacht, fand ein Forschungsteam am Fitzwilliam-Museum heraus. Das Magazin The Art Newspaper berichtet, dass es um eine Szene aus einem 3.300 Jahre alten Exemplar des Buches der Toten geht – eine Anthologie magischer Zauber, die Verstorbenen mit ins Grab gegeben wurde. An dem Schakal fielen einer Ausstellungskuratorin weiße Linien auf. Verschiedene Analysen ergaben dann, dass die Linien von einer Korrekturflüssigkeit stammen.