Musée Picasso verkauft Skulpturen-Abgüsse zur Finanzierung seiner Erweiterung

    Eingang des Picasso-Museums in Paris
    Picasso Museum in Paris © picture alliance / Hans Lucas / Magali Cohen
    Das Picasso-Museum in Paris wird seine Erweiterung teilweise durch den Verkauf von Bronze-Skulpturen finanzieren, die Werke des Künstlers nachbilden. Vier davon sind für rund 40 Millionen Euro veräußert worden, das teilte Museumsdirektorin Cécile Debray bei einer Pressekonferenz mit. Die Tochter des 1973 verstorbenen Künstlers war dabei anwesend. Paloma Picasso sagte, sie sei lange dagegen gewesen, Abgüsse von Skulpturen ihres Vaters anfertigen zu lassen. Die vier Reproduktionen wurden von der Don-Quijote-Stiftung in den Niederlanden erworben, dem wichtigsten Spender des Amsterdamer Rijksmuseums. In dessen Gärten sollen die Werke aufgestellt werden. Vier weitere Nachbildungen von Picasso-Skulpturen werden im Garten des Pariser Museums ihren Platz finden. Zu den reproduzierten Skulpturen gehören „Die Ziege“ und der „Frauenkopf“, zwei der symbolträchtigsten Werke des Meisters des Kubismus. Die Erweiterung des Musée Picaso soll rund 55 Millionen Euro kosten. Unter anderem wird ein neuer Gebäudeflügel für Wechselausstellungen errichtet.