Münzschatz des mysteriösen "Reisenden" wird in Zürich versteigert

    Blick auf einen Tisch, auf dem neben Büchern ein Auktionshammer liegt. (Quelle: Pexels Sora Shimazaki)
    In Zürich wid ein geheimer Münzschatz versteigert. © Pexels Sora Shimazaki
    Eingepackt in Zigarrenkisten, waren sie jahrzehntelang in einem Garten vergraben - irgendwo in Europa. So wollte der Besitzer seine Münzsammlung vor dem Zugriff der Nationalsozialisten schützen, als der Zweite Weltkrieg begann. Heute kommen die numismatischen Schätze in Zürich unter den Hammer: Fast 500 Gold- und Silbermünzen, zusammen mit weiteren rund 15.000 Münzen aus aller Welt. Es handelt sich um die Sammlung eines Mannes, der – so wollen es seine Erben – namenlos bleiben soll. Das Auktionshaus nennt ihn nur "den Reisenden": Ein reicher Mann, der die Münzen in den 1930er Jahren auf luxuriösen Reisen durch die ganze Welt kaufte. Das Prunkstück der Zürcher Versteigerung ist eine fast bierdeckelgroße Goldmünze aus dem 17. Jahrhundert. Sie zeigt den Habsburger Ferdinand III., den späteren römisch-deutschen Kaiser. Der Startpreis liegt bei zwei Millionen Euro.