Moralphilosoph Pogge: Umgang mit Dritte-Welt-Ländern verbessern
Der New Yorker Philosoph und Politikwissenschaftler Thomas Pogge hat festgestellt, dass der Umgang der reichen Länder mit der Armut in der Dritten Welt grundlegend falsch ist.
Im Deutschlandradio Kultur sagte er am Mittwoch, "die meisten Menschen sagen, vielleicht sollten wir mehr tun, um den armen Leuten zu helfen. Ich sage, dass wir zunächst mal versuchen sollten, die armen Leute weniger zu schädigen."
Als Beispiele nannte Pogge hohe Einfuhrzölle für Produkte aus der Dritten Welt und Subventionen in der hiesigen Landwirtschaft, die Produzenten aus armen Ländern verdrängen. Die Philosophie könne auf das Problem Armut aufmerksam machen und zeigen, dass "wir die armen Menschen in den armen Ländern tatsächlich schädigen und dass es nicht entschuldbar ist, wenn man zu dieser Armut aktiv beiträgt".
Grundlage für steigenden Wohlstand in der dritten Welt sei die Gesundheit der Menschen. Er schlug vor, Pharmaunternehmen, die in die Entwicklung neuer Medikamente investieren, zu belohnen. Im Gegenzug sollten die Hersteller ihre Produkte zu günstigen Preisen in der Dritten Welt anbieten.
Als Beispiele nannte Pogge hohe Einfuhrzölle für Produkte aus der Dritten Welt und Subventionen in der hiesigen Landwirtschaft, die Produzenten aus armen Ländern verdrängen. Die Philosophie könne auf das Problem Armut aufmerksam machen und zeigen, dass "wir die armen Menschen in den armen Ländern tatsächlich schädigen und dass es nicht entschuldbar ist, wenn man zu dieser Armut aktiv beiträgt".
Grundlage für steigenden Wohlstand in der dritten Welt sei die Gesundheit der Menschen. Er schlug vor, Pharmaunternehmen, die in die Entwicklung neuer Medikamente investieren, zu belohnen. Im Gegenzug sollten die Hersteller ihre Produkte zu günstigen Preisen in der Dritten Welt anbieten.