Mops-Weibchen in USA zum "hässlichsten Hund der Welt" gekürt

    Der Mops mit hellem Fell blickt in die Kamera. Er hat eine schräg heraushängende Zunge und Glubschaugen. Um seinen Hals mit einem Tuch hängt doppelt eine Perlenkette.
    "Hässlichter Hund der Welt": Die Mops-Hündin Jinny Lu. © dpa / AP Photo / Noah Berger
    In den USA ist eine Mops-Hündnis zum "hässlichsten Hund der Welt" gekürt worden. Das Tier namens Jinny Lu beeindruckte die Jury bei der traditionellen Wahl im nordkalifornischen Santa Rosa mit einer schief heraushängenden Zunge, Glubschaugen und Falten im Gesicht. Hundebesitzerin Michelle Grady freute sich über ein Preisgeld von 5.000 Dollar. Jinny Lu wurde einst von Tierschützern in Südkorea gerettet und in die USA gebracht. Auf sie kommt nun ein weiterer Auftritt zu: Hund und Frauchen sind ins Morgenmagazin des Senders NBC eingeladen. Platz zwei belegte bei der Wahl der Albino-Hund Pinky, eine Mischung aus Chihuahua und Zwergspitz mit riesigen rosa Ohren, pinkfarbener Nase und wässrigblauen Augen. Dritter wurde der zweijährige Chihuahua-Mischling Otto, der mit einer beidseitigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren wurde. Um einen Platz auf dem Sieger-Treppchen zu sichern, mussten sich die Vierbeiner auf einer Bühne vor klatschenden Zuschauern präsentieren. Eine Gruppe von Juroren stimmte dann ab, wobei Aussehen, Persönlichkeit und die Reaktion des Publikums in ihre Entscheidung einflossen. Die Veranstalter des seit 50 Jahren ausgetragenen Events betonen, sie wollten sich mit dem Wettbewerb nicht über die Tiere lustig machen. Viele der Hunde stammen aus Tierheimen. Mit der Aktion wird auch dazu aufgerufen, ausgesetzten Tieren ein neues Zuhause zu geben.