Monopol-Vorwürfe: Live-Event-Konzern einigt sich mit US-Justizministerium

    Das Logo von Ticketmaster wird auf einem Smartphone Bildschirm angezeigt, und die Website Ticketmaster ist auf einem Computerbildschirm im Hintergrund zu sehen
    Das Logo der Firma Ticketmaster, die zum Konzern Live Nation gehört © picture alliance / imageBROKER / Mojahid Mottakin
    In der weltweiten Unterhaltungsindustrie gehört "Live Nation Entertainment" zu den einflussreichsten Unternehmen überhaupt. Doch der Konzern steht in der Kritik. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, den Ticketmarkt durch illegale Praktiken und die Firma Ticketmaster zu monopolisieren. Nun hat "Live Nation" mit dem US-Justizministerium eine Einigung erzielt. Das berichtet das Musikmagazin "Rolling Stone". Demnach wird der Konzern nicht zerschlagen, er muss aber verschiedene Änderungen umsetzen. So wurde vereinbart, dass Veranstaltungsorte künftig einen Teil der Karten über andere Unternehmen als Ticketmaster verkaufen dürfen. Außerdem muss der Konzern Servicegebühren begrenzen. Vertretern aus der Branche und der Poltik gehen die Vorgaben nicht weit genug. Mehr als zwei Dutzend US-Bundesstaaten wollen weiter juristisch gegen "Live Nation" vorgehen.