MoMA, Centre Pompidou und M+ schließen sich zu einer neuen Kulturallianz zusammen

Das Moma in New York, das Centre Pompidou in Paris und das M + Hongkong tun sich zusammen: Die drei Museen haben am Wochenende eine weitreichende kulturelle Allianz vereinbart. Das heißt konkret: ihre jeweiligen Bestände werden als gemeinsame Sammlung behandelt und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf drei Kontinenten kuratiert. So sollen Ausstellungen und Programme gemeinsam entwickelt und Kunst gegenseitig ausgeliehen werden. Betont wird, dass jede Institution ihre Unabhängigkeit und Identität behält. Die gemeinsame Sammlung umfasst dann hunderttausende Objekte und etliche Archive. Alle drei Museen widmen sich der Kunst ihrer Zeit und engagieren sich für lebende Künstler. Mit der Allianz sollen Fähigkeiten gebündelt werden, um das Erleben von Kunst in einer vernetzten Welt zu erweitern, heißt es. Laurent Le Bon, Präsident des Pompidou, sagte: "Wenn alles gut geht, werden wir mehr sein als die Summe unserer Teile, ich denke, das ist etwas ganz Neues".