Mittwoch, 19.06.2019
 

Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 08.03.2007

Missbrauch, Mord, Machismus

Umstrittene Indianerkulturen in Brasilien

Von Klaus Hart

Podcast abonnieren
Indios vom Stamm der Funil-O zelebrieren ein Tanzritual in Brasilia (AP Archiv)
Indios vom Stamm der Funil-O zelebrieren ein Tanzritual in Brasilia (AP Archiv)

Die Indianerkulturen in den Wäldern Amazoniens werden oft verklärt. Von naturgemäß lebenden und friedlichen Stämmen ist dann die Rede und von der westlichen Zivilisation, die deren Leben und Kultur bedrohe.

Doch es gibt bei einigen Indianerstämmen in Amazonien Traditionen, die unserer Auffassung von Menschenrechten widersprechen: Sex mit Kindern ist üblich, die Tötung behinderter Kinder ist Tradition und ein weit verbreiteter Machismus unterdrückt die Frauen. Wie kann, wie soll eine katholisch geprägte Gesellschaft wie die Brasiliens damit umgehen?

Weiteres Thema: Emanzipation im Urwald - Ecuadors rebellische Indiofrauen
Von Gottfried Stein

Weltzeit

Afghanistans Weg aus dem KriegTerror, Taktik, Taliban
Ein kleines Mädchen umringt von afghanischen Frauen in blauen Burkas warten vor einer Klinik in der afghanischen Stadt Kalakan auf medizinische Hilfe. (Getty Images  /  Paula Bronstein)

Nach UN-Angaben wurden im vergangenen Jahr in Afghanistan 4000 Zivilisten getötet, mehr als 7000 wurden verletzt. Gleichzeitig laufen die Gespräche zwischen den USA und den Taliban mit dem Ziel das Land zu befrieden. Mit Aussicht auf Erfolg?Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur