Missbrauch? Das glaube ich nicht!

Von Barbara Zillmann |
Werden sexuelle Übergriffe auf Kinder bekannt, ist die öffentliche Empörung groß. Doch Mädchen und Jungen bleiben oft jahrelang mit ihren Erlebnissen allein. Täter setzen sie unter Schweigedruck, Eltern und Pädagogen reagieren befangen, panisch und am Ende oft abwehrend auf kindliche Signale.
Denn meist gerät nicht der böse Fremde, sondern ein nahestehender, oft beliebter Mensch unter Verdacht. Das zerstört Lebenspläne, aber auch den Ruf so mancher Institution. Wer aufklären will, handelt sich deshalb schnell den Vorwurf der Hysterie oder eine Verleumdungsklage ein. Manche Menschen werden tatsächlich zu Unrecht beschuldigt. In diesem Dilemma richten sich die Täter geschickt ein. Ihre subtilen Strategien und die kindlichen Reaktionen darauf sind noch wenig bekannt.

Der Runde Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch" hat sich bei seiner Gründung 2010 auch die Aufgabe gestellt, darüber aufzuklären, entsprechende Strukturen zu entlarven und die Prävention zu fördern.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat.

Links zur Sendung:
Unabhängige Beauftragte C. Bergmann
Bundesinitiative der Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Missbrauch im Kindesalter
Informationen zur kindlichen Sexualität

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