Millionen-Förderung für sorbische Sprache und Kultur in der Lausitz

    In Cottbus in der brandenburgischen Niederlausitz, dem Zentrum der niedersorbischen Kultur, sind die Straßenschilder zweisprachig. © dpa / picture alliance / Hubert Link
    25.11.2021
    Die Stiftung für das sorbische Volk hat Millionenhilfen für die Kohleregionen in Bandenburg und Sachsen freigegeben. Wie die Stiftungsvorsitzende Susann Schenk mitteilte, wurde für das kommende Jahr ein Etat von 29 Millionen Euro verabschiedet. Zusätzlich erhalten die beiden Länder für die Förderung der sorbischen Sprache und Kultur vom kommenden Jahr an bis 2038 jährlich gut vier Millionen Euro vom Bund. Grundlage ist das Investitionsgesetz für die Kohleregionen, in diesem Fall der Lausitz. Brandenburg stellt den Angaben zufolge in den kommenden zehn Jahren jeweils 1,9 Millionen Euro für sechs konkrete Projekte zur Verfügung, zum Beispiel die Erweiterung des Sorbischen Instituts um eine Abteilung für Regionalentwicklung und Minderheitenschutz. Der Freistaat Sachsen reicht jährlich 2,5 Millionen Euro der Bundesförderung aus, um die sich Projekte bewerben können.