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Fazit / Archiv | Beitrag vom 26.07.2016

Michelle Obamas Rede beim ParteitagWie wollen die Obamas in die Geschichte eingehen?

Constanze Stelzenmüller im Gespräch mit Britta Bürger

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Michelle Obama auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten in Philadelphia (picture alliance /dpa /Peter Foley)
Michelle Obama auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten in Philadelphia (picture alliance /dpa /Peter Foley)

Fast unter Tränen erzählte Michelle Obama, sie wache jeden Morgen in einem Haus auf, das von Sklaven gebaut wurde. Die Rede der First Lady auf dem Parteitag der Demokraten war besonders emotional. Was wollen die Obamas mit dieser Inszenierung erreichen?

Michelle Obama hat sich natürlich genau überlegt, mit welchem Bild sie und ihre Familie in die Geschichte eingehen wollen. In ihrer Rede auf dem Parteitag der Demokraten hat sie deutlich Frauensolidarität demonstriert. Einzig Hillary Clinton traue sie zu, die gläserne Decke zu durchbrechen.

Darüberhinaus gab sich Michelle Obama sehr persönlich und emotional. Sie wache jeden Morgen in einem Haus auf, das von Sklaven gebaut wurde, sagte Michelle Obama fast unter Tränen. 

Klar - auch diese Rede ist eine Inszenierung. Wie also wollen die Obamas in die Geschichtsbücher eingehen?

Darüber hat Britta Bürger in der Sendung "Fazit" ab 23:05 Uhr mit Constanze Stelzenmüller gesprochen. Sie ist Politikwissenschaftlerin, Publizistin und USA-Expertin – derzeit beim Think-Tank "Brookings Institution" in Washington.

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