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Frühkritik | Beitrag vom 31.01.2018

MGMT im Berliner Huxley'sDie Kids von einst und heute

Christoph Möller im Gespräch mit Dieter Kassel

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MGMT 2014 auf dem InMusic-Festival in Zagreb, Kroatien (imago / Pixsell)
MGMT 2014 auf dem InMusic-Festival in Zagreb, Kroatien (imago / Pixsell)

Auftritt im Berliner Huxley's: Es war das einzige Deutschland-Konzert der Indie-Rocker von MGMT - und damit auch die einzige Möglichkeit, die Songs vom neuen, noch nicht veröffentlichten Album vorab zu hören. Christoph Möller hat es getan - und einen "mittelmäßigen" Konzertabend erlebt.

Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser waren in Berlin. Die beiden sind die Gründungsmitglieder und Köpfe der US-Indie-Band MGMT, die vor einem knappen Jahrzehnt mit "Kids" einen Super-Hit hatte. Das entsprechende Youtube-Video wollten bis heute fast 100.000.000 Menschen sehen.

"David-Lynch-mäßig"

In gut einer Woche bringt die Band ein neues Album heraus: "Little Dark Age". Auf ihrem einzigen Deutschlandkonzert stellte die Gruppe es nun vor. Und unser Kritiker Christoph Möller stand erwartungsfroh im Publikum, denn Licht-technisch begann die Show "David-Lynch-mäßig".

Leider ging es nicht so weiter. Möller sah letztlich ein "mittelmäßiges" Konzert. Trotz eines "universellen Nostalgie-Gefühls" und "erwachsener" wirkenden Songs: Die Fans hätten mehr Spaß als die Band gehabt, sagte Möller. Die habe insgesamt mit wenig Elan gespielt. Und auch die Umsetzung der Songs in Show-Elemente hätte hier und dort künstlerisch elaborierter sein können. (ahe)

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