Metallsucher finden Wikingerschatz in Norwegen

    Zwei Hände halten Münzen in die Kamera. Es sind alte Münzen aus der Wikingerzeit.
    In Norwegen ist einer der größten Münzschätze aus der Wikingerzeit entdeckt worden. Zwei Schatzsucher haben ihn entdeckt und präsentieren die Münzen. © IMAGO / NTB / IMAGO / Terje Pedersen
    In Norwegen haben zwei Schatzsucher mit ihren Metalldetektoren einen der größten Münzschätze der Wikingerzeit entdeckt. Nachdem sie 19 Münzen gefunden hatten, schalteten sie die Behörden ein. Mittlerweile konnten Archäologen an der Fundstelle in der Nähe von Rena in Østerdalen im Südosten Norwegens 3.150 Silbermünzen bergen. Die Geldstücke sind zwischen 980 und 1050 nach Christus entstanden - der Ära der Wikinger - und stammen aus Deutschland, England, Dänemark und Norwegen. Geprägt wurden sie unter anderem von Wikingerkönig Knut dem Großen, vom deutschen Kaiser Otto III. und von Harald Hardråde, der als erster norwegischer König Münzen im großen Stil prägte. In der Region wurde zur Wikingerzeit Eisenerz abgebaut. Der Handel damit könnte erklären, warum die Münzen aus verschiedenen Ländern kommen. Inzwischen wird der Münzschatz im Kulturhistorischen Museum in Oslo verwahrt.