Meta verliert US-Prozess um Sicherheit junger Nutzerinnen und Nutzer

    Social-Media-Symbole werden auf einem Smartphone angezeigt, im Hintergrund ist ein Sicherheitsschloss zu sehen.
    Social-Media-Symbole werden auf einem Smartphone angezeigt, im Hintergrund ist ein Sicherheitsschloss zu sehen. © picture alliance / NurPhoto | Jonathan Raa (Symbolbild)
    375 Millionen Dollar - so viel soll der Facebook-Konzern Meta zahlen. Das Unternehmen hat nach Ansicht eines Geschworenengerichts im US-Bundesstaat New Mexico nicht genug getan, um junge Nutzerinnen und Nutzer zu schützen. Meta habe gegen zwei Verbraucherschutzgesetze des Bundesstaates verstoßen, hieß es. Der Konzern kündigte an, gegen das Urteil vorgehen zu wollen. Man sei damit nicht einverstanden und arbeite hart daran, die Nutzer zu schützen, so ein Sprecher. Das Urteil in New Mexico ist das erste in einer Serie von Klagen gegen Meta und andere Online-Plattformen. In Los Angeles etwa beraten die Geschworenen gerade in einem Prozess, in dem eine junge Frau Meta und der Google-Tochter YouTube vorwirft, deren Dienste seien bewusst so gestaltet worden, dass sie Nutzer süchtig machten.