Messe "denkmal 2026" diskutiert den Schutz ukrainischer Kulturgüter

In Leipzig findet noch bis Samstag die Messe "denkmal 2026" statt. Am Freitag diskutieren Fachleute darüber, wie man ukrainische Kulturgüter im Krieg besser schützen kann. So versucht das Netzwerk "Kulturgutschutz Ukraine", Gemälde, Bücher, aber auch Gebäude zu retten. Wie der Kunsthistoriker Johannes Nathan im Deutschlandfunk Kultur sagte, stoßen die Helfer dabei immer wieder an ihre Grenzen, etwa bei großen Bauwerken wie der Sophienkathedrale in Kiew oder großen Skulpturen. Die Fenster von Gebäuden können laut Nathan mit Holzwerkstoff-Platten geschützt werden, so dass sich die Druckwellen von Explosionen nicht zu negativ auf den Innenraum auswirken. Durch Messungen an der Sophienkathedrale weiß man laut Nathan inzwischen, dass das Bauwerk durch die Erschütterungen in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Sophienkathedrale stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist fast 1.000 Jahre alt.